Idee
Ausgang des Entwurfs ist das Thema Zwischenraum und
die Gestaltung von Raumstrukturen und -proportionen.
Der Blickwinkel richtet sich auf Zwischenräume im Wohnraum,
die notwendig und nützlich sind – vor
allem im engen, urbanen Raum.
Der Mensch braucht sie, um Gegenstände zu verstauen und aus
dem Blickfeld verschwinden zu lassen. Auf dieser Erkenntnis
basiert das Gestaltungskonzept „zwischen raum möbel“.
Umsetzung
Die Produktserie „zwischen raum möbel“ besteht aus
zwei Hänge- und Legeschränken und einem Regal. Dank der
variablen Möbeltypen ist es möglich, offene und geschlossene
Bereiche miteinander zu kombinieren. Es sind Möbel, die nicht
nur Platz im Inneren, sondern auch Nutzräume außerhalb bieten.
Man kann sie beliebig drehen und sogar „auf den Kopf stellen“.
Alle Möbeltypen kreieren Zwischenräume, die zugänglich,
variabel und nicht vordefiniert sind, und ermöglichen jedem,
seine ganz persönliche Ordnung zu definieren.
Fakten
Platten–Material: 22 mm Dreischicht–Platte,
weiss lackiert
Rundholzstäbe: amerikanischer Nussbaum
Metallringe: Edelstahl
Maße: Schränke 60 cm x 60 cm x 200 cm
Regal 40 cm x 60 cm x 200 cm
Designerinnen
Paula Christina Weimar sind Paula Weise und Christina Lobermeyer.
Beide studieren seit 2005 Produktdesign an der Bauhaus Universität
in Weimar. Nach Studienaufenthalten in Mailand und Kopenhagen
haben sie sich in Weimar wieder getroffen und gemeinsam ihr Projekt
realisiert.
Paula Weise and Christina Lobermeyer have been studying product
design in Weimar, Germany, since 2005. After studies abroad in
Milan and Copenhagen, they teamed up again in Weimar and started
their project “interstices”, incorporating fresh influences from
north and south of Europe.
Our furniture designs are a product family of wardrobe for storing,
hanging and stacking clothes. It is the result of an independent project
entitled “Interstices”. We have realised that intervening spaces are
necessary and valuable for living, especially in cramped urban
housing spaces. They are used for storing clutter and removing it
from accustomed angles of sight. We have aimed at designing furniture
that can be used to create interstices that are easily accessible,
variable and not predefined. The different elements can be combined
with each other, rotated and turned up side down to match the needs
of the user. The front as well as the back can be utilised.
This furniture not only provides storage space inside the pieces
but also usable space surrounding the furniture.